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Gespräche über das Ankommen

Wenn all die drängenden Fragen des Anfangs geklärt sind: Unterkunft und Einrichtung, Geld, Arzt, Schule, Ämter usw.; erleben Paten und Patinnen, Helfende und Geflüchtete immer mal wieder Irritation und Fremdsein, miteinander und mit sich selbst.

Das hat Ursachen: 
In einer neuen, fremden Umgebung heimisch zu werden ist immer schwierig. 
Manche Unterschiede bei Werthaltungen und Gewohnheiten sind schwer zusammenzubringen.

Um beiden Seiten auch dieses „Ankommen“ zu erleichtern, biete ich eine Gesprächsreihe an. Dabei bringe ich Wissen und Erfahrungen als interkulturelle Trainerin ein. Die Gesprächs- reihe ist aber kein Training, sondern dient dem Kennenlernen und dem Austausch. Willkommen sind alle Aktiven und alle Flüchtlinge. Ich hoffe, dass ich einigermaßen regelmäßig auch für Übersetzung sorgen kann.

Begleitend wird es diesen Blog geben, wo man nachlesen kann, wie die Themen behandelt wurden – und wo man das Gespräch weiterführen kann. Ich freue mich daher über rege Nutzung der Kommentarmöglichkeit.

Die ersten Termine und Themen:

Dienstag, 19. April, 17.30 – 19.00 Uhr
Warum sind manche Flüchtlinge nicht so aktiv, wie sie selbst und ihre Paten es sich wünschen? Warum sind die ersten Monate so anstrengend? Man nennt diesen Eingewöhnungsstress auch Kulturschock und es gibt Möglichkeiten ihn zu mildern.

Dienstag, 17. Mai, 17.30 – 19.00 Uhr
Familie ist überall in der Welt der zentrale Ort, wo man sich zu Hause fühlt. Flüchtlinge finden dort Ruhe, wenn sie zusammen mit der Familie hierher kommen konnten. Sie vermissen sie sehr, wenn sie ohne Familie hier sind. Aber meinen und fühlen Flüchtlinge und deutsche Helfer das Gleiche, wenn sie von Familie sprechen? Was ist gleich, was ist unterschiedlich bei Familienvorstellungen? Welche Missverständnisse können entstehen?

Dienstag, 12 Juli, 17.30 – 19.00 Uhr (Achtung, Termin geändert)
Männer und Frauen – das ist ein Thema, was zurzeit viele besonders bewegt. Viele haben Vorstellungen darüber, wie die „Anderen“  das Verhältnis zwischen Männern und Frauen sehen. Stimmen diese Vorstellungen? Interpretieren wir sie richtig? Sind alle Deutschen, Syrer, Afghanen usw. untereinander gleich? Und wie kann ich damit umgehen, wenn ich merke: Die Unterschiede sind wirklich vorhanden?

Ort für alle Gespräche:
Uns Huus, Manhagener Allee 17, 22926 Ahrensburg

Die Reihe wird nach den Sommerferien fortgesetzt.  Bei Bedarf können Themen  erneut behandelt werden.

Dorothea Schmidt
d.s.schmidt@netzwerk-migration-integration.de
04102 56862